EG Technik


01.07.2010 Gelungener Übungsabend der Gruppe Technik & Sicherheit


Am 01.07.2010 übten die Einsatzkräfte der Bereitschaft Neuffen einen Beleuchtungseinsatz am Albtrauf. Hierbei wurde eine Einsatzstelle angenommen, die sich an einem Felsvorsprung und nur durch einem Waldweg erreichbar befand. Hier wurde sowohl die angenommene Sammelstelle der Fahrzeuge, als auch der schmale Waldweg zur Einsatzstelle und die Einsatzstelle selbst beleuchtet. Hierzu konnten sowohl die 8000W Lichtleistung der Halogenscheinwerfer ihren Dienst verrichten, als auch die mehrere hundert Meter Kabel, die die Bereitschaft Neuffen speziell für solche Fälle vorhält. Ein besonderes sind die vor wenigen Jahren angeschafften Powermoon, die speziell dafür ausgelegt sind, größere Flächen blendfrei zu beleuchten. Die besonderen Metalldampflampen dieser Powermoon haben einen wesentlich besseren Nutzungsgrad, als die herkömmlichen Halogenscheinwerfer. Der so wesentlich kleinere Stromverbrauch bemerkt man deutlich, wenn man nur eine gewisse Stromstärke eines Ersatzstromerzeugers nutzen kann.












Pressemitteilung (09/2005)




Der neue Powermoon Leuchtballon im Einsatz

DRK Bereitschaft Neuffen im Einsatz

Die Bereitschaft Neuffen des Deutschen Roten Kreuz im Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck war kürzlich gleich zwei Mal im Einsatz.

Beim ersten Einsatz handelte es sich noch um eine groß angelegte Übung des DRK Landesverbandes Baden-Württemberg. Diese fand am Samstag, 24.09.05 in Plochingen und Umgebung statt. Angenommen wurden ein Zugunglück, ein Busunfall und eine in Folge des Zugunglücks nötige Evakuierung eines Teils von Plochingen. Die Aufgabe der in Einsatzeinheiten anrückenden Kräfte aus dem Altkreis Nürtingen war dabei die Einrichtung und der Betrieb einer Auffangstation für die Evakuierten und Leichtverletzten in der Wernauer Schlossgartenschule. An der Übung beteiligt waren über 500 Einsatzkräfte aus den DRK Kreisverbänden Esslingen, Göppingen und Nürtingen.

Die DRK Bereitschaft Neuffen unterstützt die anderen DRK Einheiten in solchen Situationen als „Einsatzgruppe Technik und Sicherheit“. Die Aufgaben können dabei vielfältig sein: Stromversorgung mit Ersatzstromerzeugern, Ausleuchten von Einsatzstellen oder beheizen von Zelten. Ebenso gehört dazu die Überwachung der persönlichen Schutzausrüstungen der Einsatzkräfte sowie das absperren gefährlicher Bereiche. Die Einsatzleitung kann z.B. bei Erkundungs- und Transportaufgaben unterstützt werden.

Nur wenige Tage später am Mittwoch 28.09.05 wurde die „Einsatzgruppe Technik und Sicherheit„ dann zum Realeinsatz gerufen. Wie in allen Medien berichtet, stürzte der am Stuttgarter Flughafen stationierte Rettungshubschrauber Christoph 51 gegen 11.00 Uhr bei Weilheim/Teck aus noch ungeklärter Ursache ab. Gegen 16.00 Uhr wurde klar, dass die Bergungsarbeiten noch bis in die Nachtstunden andauern würden und daher die Absturzstelle und umliegende Bereiche ausgeleuchtet werden mussten.

Die Neuffener Gruppe verfügt als Besonderheit erst seit wenigen Wochen über einen so genannten „Powermoon“ Leuchtballon. Dieser Leuchtballon wir auf einem Stativ in 6 Metern Höhe aufgebaut. Er ist mit einer Quecksilberdampf-Lampe ausgestattet und liefert so bei relativ geringer Stromaufnahme ein sehr helles, blendfreies Licht.
In kurzer Zeit konnte so ein großer Bereich ca. 40 Meter oberhalb der Absturzstelle für die Einsatzkräfte ausgeleuchtet werden. Im Wald selbst übernahmen die beteiligten Feuerwehren die Ausleuchtung mit herkömmlichen Halogenstrahlern.

Nachdem die Bergung der Toten gegen 22.00 Uhr abgeschlossen war, wurden die Arbeiten zunächst eingestellt. Zur Bewachung der Absturzstelle über die Nacht blieben einige Kräfte der Feuerwehr sowie eine Gruppe der Polizei vor Ort. Die Nacht hindurch musste daher die Beleuchtung der Einsatzstelle sowie die Stromversorgung des Aufenthalts- und Verpflegungszelts der DRK Bereitschaft Weilheim aufrechterhalten werden.

Am Donnerstag, gegen 8.30 konnten die Neuffener Gruppe vorerst abrücken um dann nach Abschluss der Bergungsarbeiten am Nachmittag zur Einsatzstelle zurückzukehren. Nach dem Abbauen und reinigen der Geräte konnte die Einsatzbereitschaft dann am Donnerstag gegen 21.00 Uhr wieder hergestellt werden.



Pressemitteilung (07/2004)




DRK Bereitschaft Neuffen unterstützt Bergrettungszug

Die Einsatzgruppe Technik und Sicherheit der DRK-Bereitschaft Neuffen hat am Samstag, 17. Juli, an einer Großübung des Bergrettungszuges und der DRK-Bereitschaft Weilheim teilgenommen. Im Rahmen der DRK-Einsatzeinheiten stellt die Bereitschaft Neuffen die Einsatzgruppe Technik und Sicherheit für den Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck. Diese unterstützt andere DRK-Einheiten technisch und logistisch. Neuffen hat sich dabei besonders auf die weiträumige Ausleuchtung von Einsatz und Sammelstellen spezialisiert.

Bei der Übung im Bereich der Ruine Reußenstein wurde angenommen, dass eine Gruppe Wanderer auf der Flucht vor einem Rudel Wildschweine am Albtrauf abgestürzt ist.

Die DRK-Bereitschaft Neuffen wurde gegen 21.30 Uhr mit dem Einsatzstichwort „Großschadensereignis an der Ruine Reußenstein“ alarmiert.

Kurze Zeit später rückten 6 Einsatzkräfte mit zwei Fahrzeugen aus. Kurz nach 22.00 Uhr traf die Gruppe am Schadensgebiet ein. Nach kurzer Erkundung der Lage und Abstimmung mit der Einsatzleitung vor Ort konnten die Einsatzkräfte mit dem Aufbau mehrerer Lichtmasten beginnen. Ein direktes Vorrücken bis zur Einsatzstelle war mit Fahrzeug und Elektro-Anhänger nicht möglich. Daher stellte sich das Einbringen von Leitungen und Scheinwerfern ins Gelände als aufwändig und schwierig dar. Zumal es im Wald bereits stockdunkel war.

Dennoch konnte schon bald der erste Lichtmast in Betrieb gehen, was den Abtransport der geborgenen Verletzten wesentlich vereinfachte. Zügig wurde der Ausbau noch tiefer in den Wald fortgesetzt, so dass auch die Einsatzstelle der Bergwacht und der erste Sichtungsplatz ausgeleuchtet werden konnte.

Im weiteren Verlauf konnte der schmale Weg der Einsatzkräfte, welcher direkt am Albtrauf entlangführt, neben der Beleuchtung auch noch durch zusätzliches Markieren gefährlicher Stellen abgesichert werden.

Gegen 01.30 Uhr waren alle 12 Verletzten geborgen und durch die Sanitätsgruppe der DRK-Bereitschaft Weilheim sowie den Kräften des Rettungsdienstes versorgt.

Insgesamt waren an der Übung über 90 Einsatzkräfte beteiligt. Der Gesamtverlauf der Übung wurde bei der folgenden Einsatznachbesprechung von den Einsatzleitungen der verschiedenen Gruppierungen sehr positiv bewertet.



Einsatzgruppe Technik und Sicherheit



Im Rahmen der Katastrophenschutzplanung des Landkreises Esslingen gewährleisten u.a. die multifunktionellen Einsatzeinheiten 5 und 6 vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck, dass im Schadensfalle den Betroffenen schnell und flexibel geholfen werden kann.

Die direkte zeitliche Anbindung der Sanitätsgruppen dieser Einsatzeinheiten an den Rettungsdienst sowie die zeitnahe Einbindung der Betreuungsgruppe in die Hilfeleistung schließt die bisher vorhandene Versorgungslücke zwischen dem Rettungsdienst und dem Katastrophenschutz.

Die Einsatzgruppe Technik und Sicherheit, der Bereitschaft Neuffen vom Deutschen Roten Kreuz, welche eine Teileinheit dieser Einsatzeinheiten darstellt, gewährleistet die technische Unterstützung der bereits genannten Sanitätsdienst- und Betreuungsgruppen und übernimmt die sicherheitstechnische Absicherung der gesamten Einsatzeinheit oder deren Teileinheiten (gegebenenfalls in Abstimmung mit anderen Organisationen, z.B. Feuerwehr) im Einsatz.

Mit der Wahrnehmung dieser Aufgaben werden die infrastrukturellen technischen und logistischen Voraussetzungen für eine Entlastung der Sanitäts- und Betreuungsgruppe geschaffen, so dass diese vorrangig ihre ureigenen Aufgaben wahrnehmen können. Gleichzeitig wird das für die Einsatzeinheit erforderliche Ausmaß an (begrenzter) technischer Unabhängigkeit von anderen Fachdiensten sichergestellt.

 



Videos der EG-Technik und Sicherheit


Zum abspielen der angebotenen Videos benötigen Sie den Realplayer.



EG-Technik 2003 Eindrücke [1:38 Min]

Niedrige Qualität 0,6 MB (Modem / ISDN Verbindung)

Hohe Qualität 2,6 MB (DSL / Breitband Verbindung)

 

 



"Ein Unglücklicher Schultag" 1997 [17:16 Min]
Film über ein angenommenes Einsatzgeschehen am Aileswasensee.
Die EG Technik und Sicherheit  im Zusammenspiel mit der DLRG Wasserrettung, der Rettungshundestaffel Nürtingen/Kirchheim-Teck bei einem Sucheinsatz

Niedrige Qualität 5,9 MB (Modem / ISDN Verbindung)

Hohe Qualität 27 MB (DSL / Breitband Verbindung)

 

 



Anhänger Stromversorgung und Beleuchtung



  • zul. Gesamtgewicht: 1800kg
  • max. Nutzlast: 1200kg
  • Stützlast: ca. 40kg

 

 



12V Stromversorgung



Die festeingebaute 12 V – Stromversorgung ermöglicht die sofortige Ausleuchtung des Anhängers am Einsatzort.

Begrenzungsleuchten, Blaulicht und ein Außenscheinwerfer (180W) können ebenso versorgt werden, wie zusätzliche Handleuchten und ein lichtstarker Suchscheinwerfer.











Stromversorgung - 230 / 400 V - stationär



  • Endress-Aggregat 94 D BS/S
    Festeingebaut, mit Drehstrom-generator
  • Spannnung: 400V / 230V / 3~
  • Max. Leistung: 8000VA / 6400W
  • Dauerbetrieb durch
    Betankungssystem möglich
  • Gewicht ca. 96kg

 



Schaltkasten 230 / 400 V



  • Messinstrumente zur Überwachung von Frequenz / Strom / Spannung
  • Phasen können einzeln überwacht und geschaltet werden
  • Isolationsüberwachung ermöglicht Kabellängen bis 250m und einen Betrieb des Aggregats ohne Erdungsspieß.

 

 



Stromversorgung 230 V - portabel



  • Bosch Aggregat G3400
  • tragbar, mit Wechselstromgenerator
  • Spannung: 230V / 1~
  • max. Leistung: 3000W
  • Benzinverbrauch: ca. 2,4l/h
  • Tankfüllung reicht für ca. 1,6h

 



Innenausbau / Ausstattung



  • Stahlrohrgestell feuerverzinkt
  • Schubladen aus Fahrzeugbauholz
  • Auszüge kugelgelagert
  • 3-fach stufenweise Arretierung der Auszüge
  • 2 Kabeltrommeln à 50m
  • 4 Kabeltrommeln à 30m
  • 5 Beleuchtungsstative 5,0m
  • 2 Beleuchtungsstative 1,7m

 

 







  • 3 fach Kupplungen
  • diverse Kabel
  • alle Steckbverbindungen IP 68
  • 7 Stativbalken für die Aufnahme von jeweils 2 Halogenstrahler
  • Stativverspannungen

 







  • 6 Halogenstrahler   500W
  • 2 Halogenstrahler 1000W
  • 2 Halogenstrahler 1500W

 

  • Gesamtleistung    8000W

 







  • 6 Handleuchten Baller
  • Reinigungsmaterial
  • Werkzeug

 







  • Suchscheinwerfer
  • 2 Feuerlöscher
  • Löschdecke
  • Absperrbänder
  • Werkzeugkoffer TECHNIK
  • Notfallkoffer SAN
  • Hör- und Arbeitsschutz

 



Gespann Pick up - Anhänger




  • Gesamtgewicht: ca. 2,4t
  • Gesamtlänge: 10m
  • max. Leistungsabgabe Anhänger: 9400W