Helfer vor Ort


Ihre "Helfer vor Ort" in Neuffen, Beuren und Kohlberg mit Ortsteilen




Ihre "Helfer vor Ort" 02/2015

"Helfer vor Ort" bzw. engl. "First Responder" sind Mitglieder der örtlichen Bereitschaft, Mitglieder fremder Bereitschaften, die am Ort wohnen oder Mitarbeiter des Rettungsdienstes, die während ihrer Freizeit ehrenamtlich zu Notfällen mitalarmiert werden. 

Bei bestimmten Notfällen gilt: Je früher qualifizierte erweiterte Erste Hilfe durchgeführt wird, desto besser sind die Chancen für die Genesung des Patienten.

Die "Helfer vor Ort" erhalten Ihren Einsatzauftrag direkt von der Rettungsleitstelle Esslingen per Funkmeldeempfänger.
Die Kräfte rücken dann zum Teil mit dem Privatfahrzeug und zum Teil mit dem Dienstfahrzeug mit Blaulicht und Martinshorn an.

Durch diese ehrenamtlichen Kräfte wird die Lücke zwischen der Ersten Hilfe durch Laienhelfer und dem Eintreffen des Rettungsdienstes geschlossen.

Selbst mit Blaulicht und Martinshorn braucht der Rettungsdienst gerade in den Randgebieten einige Zeit, bis er bei einem Notfall eintrifft. Diese Zeit können die "Helfer vor Ort" überbrücken.

Da dieses Engagement ehrenamtlich und unentgeltlich erfolgt, gibt es keinen festen Dienstplan. Somit gibt es keine Gewährleistung, dass rund um die Uhr ein First Responder vor Ort ist. Allderdings stehen die Chancen am Wochenende und abends, bzw. nachts sehr gut. In dieser Zeit werden übrigens auch die meisten "Helfer vor Ort" alarmiert.

Zu dem Zuständigkeitsbereich der Bereitschaft Neuffen zählt die Gemeinde Beuren mit Ortsteil Balzholz, die Gemeinde Kohlberg sowie die Stadt Neuffen mit Ortsteil Kappishäusern.

Die Zahlen sprechen für sich: Im Bereitschaftsgebiet der Bereitschaft Neuffen wurden im Jahre 2004 über 100 Einsätze verzeichnet.

 



Die schnellen Helfer im Einsatz





Ein gestelltes Beispiel für einen "Helfer Vor Ort" Einsatz. (02/2005)


Schnelle Koordination der Helfer vor Ort




Mit der Einführung der Digitalen Alarmierung im Landkreis Esslingen ergab sich für die Helfer vor Ort eine entscheidende Verbesserung. Der Einsatzort und Angaben zur Notfallsituation werden direkt auf das Display des digitalen Funkmeldeempfängers übermittelt. Damit können die Helfer vor Ort direkt und ohne Rücksprache mit der Leitstelle zum Notfallort fahren.

Allerdings entstand dadurch auch die Situation, daß möglicherweise zu viele Helfer ohne voneinander zu wissen zum Einsatzort fahren. Die Koordination der Helfer musste verbessert werden.

Seit August 2005 setzten wir nun ein Telefonsystem ein, mit dem die Helfer vor Ort innerhalb kürzester Zeit per Handy abklären können wer zum Einsatz geht und wer nicht.

Das System wurde von unserem Mitglied René Wolf entwickelt und wird voraussichtlich bald auch von allen anderen Bereitschaften im Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck genutzt.

Weitere Informationen zum System finden Sie unter:

http://www.telefonmeldesystem.de