Einsaetze


13.11.2010 Erfolgreiche Übung mit der Freiwilligen Feuerwehr Beuren







Am Abend des 13.11.2010 übten die Einsatzkräfte der DRK Bereitschaft Neuffen zusammen mit der Feuerwehr Beuren den Ernstfall in der Kleinschwimmhalle in Beuren. Angenommen wurde ein Feuer, dass im Untergeschoss der Kleinschwimmhalle durch einen dort arbeitenden Techniker ausgelöst wurde und durch die starke Rauchentwicklung eine sich im Badebereich befindliche Schulklasse in Gefahr brachte. Die Rauchentwicklung wurde dann schließlich so stark, dass die Schulklasse komplett evakuiert werden musste. Die Einsatzkräfte des DRK hatten somit mehrere unverletzte - aber so angenommen - in Badekleidung befindliche Betroffene zu versorgen und musste sich außerdem noch um den von der Feuerwehr aus dem verrauchten Untergeschoss geretteten Techniker, sowie zwei Schüler kümmern, die sich bei der Evakuierung Knochenbrüche im Beinbereich zugezogen hatten. Als dann bereits die Schulklasse versorgt war, kam dann noch ein unerwartetes "MAYDAY MAYDAY MAYDAY" über den Atemschutzsprechfunkkanal. Dieses ist nicht nur der Notruf in der Seefahrt, sondern auch im Falle eines Notfalls der Einsatzkräfte unter Atemschutz abzusetzen. Weiter wurde ein Notfall eines Feuerwehrkameraden unter Atemschutz gemeldet, der kollabiert und nicht mehr ansprechbar war. Dieser wurde dann innerhalb kürzester Zeit von seinen Feuerwehrkameraden gerettet und den Einsatzkräften des DRK übergeben. Diese brachten den Patient dann in einen Notfallkrankenwagen und versorgten ihn dort weiter. Glücklicherweise war dies nur ein weiterer Teil der Übung. Beim anschließenden gemeinsamen Essen in der Unterkunft der Feuerwehr Beuren, konnten sowohl der Einsatzleiter der Feuerwehr, als auch der Einsatzleiter des DRK ein positives Resümee der gemeinsamen Übung ziehen. Diese Übung war insofern auch wichtig, da seit diesem Jahr eine gemeinsame Vereinbarung zwischen der Feuerwehr Beuren und der DRK Bereitschaft Neuffen geschlossen wurde, bei der zu Einsätzen der Feuerwehr Beuren ab einer gewissen Größe immer die DRK Bereitschaft Neuffen mit alarmiert wird, auch wenn keine Verletzten gemeldet werden. Dies hat den Sinn und Zweck der Absicherung der Einsatzkräfte von der Feuerwehr, denn wenn der Atemschutznotfall aus der Übung plötzlich Realität wird, sollte so schnell wie möglich mit der Behandlung des Patienten durch medizinisch geschultes Personal begonnen werden.



04.07.2010 Brandeinsatz Stufe III in Neuffen




Am 24.07.2010 um 12:00Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem Brandeinsatz der Stufe III nach Neuffen alarmiert.
Zusätzlich zur Bereitschaft Neuffen wurde ein Rettungswagen des DRK Rettungsdienstes Esslingen-Nürtingen zur Einsatzstelle entsandt.
Vor Ort konnte während den Löscharbeiten die Bewohner von dem Team des Rettungswagens versorgt werden, da diese bei Löschversuchen Rauchgase eingeatmet hatten.
Sie wurden vorsorglich in das Krankenhaus nach Nürtingen transportiert um dort ärztlich behandelt zu werden.
Die Einsatzkräfte der Bereitschaft Neuffen konnten noch eine Person ambulant versorgen, die ebenfalls Rauchgase eingeatmet hatte und stellte während des gesamten Einsatzes der Feuerwehr Neuffen die sanitätsdienstliche Absicherung der Einsatzkräfte.
Vom DRK waren 3 Fahrzeuge mit 5 Helfern vor Ort, von der Feuerwehr Neuffen 5 Fahrzeuge und ein Fahrzeug der Polizei.



27.01.2010 Brandeinsatz Stufe III in Neuffen




Am 27.01.2010 um 07:54Uhr wurden die Einsatzkräfte der Bereitschaft Neuffen zu einem Brand Stufe III nach Neuffen alarmiert. Da sich zu dem Zeitpunkt eine Führungskraft in unmittelbarer Nähe zum Magazin der Bereitschaft Neuffen aufhielt, konnte diese sich innerhalb weniger Minuten einen Überblick über die Lage vor Ort verschaffen.
Da es beim Eintreffen der Feuerwehr keine Brandentwicklung mehr gab, konnte ein Einsatzabbruch an die im Magazin wartenden und sich auf Anfahrt befindlichen DRK-Kameraden gegeben werden.
Ein RTW des DRK Rettungsdienstes aus Nürtingen war ebenfalls vor Ort, konnte aber innerhalb weniger Minuten wieder abrücken.

Die Bereitschaft Neuffen und der Rettungsdienst des Roten Kreuzes sollen bei solchen Ereignissen nicht nur etwaige Verletzte behandeln oder Personen, die plötzlich obdachlos werden mit Kleidung, Verpflegung etc. versorgen, sondern übernehmen auch die sanitätsdienstliche Absicherung der Feuerwehren bei ihren Einsätzen. Oftmals kann das DRK die Feuerwehren logistisch oder mit Verpflegung bei ihren Einsätzen unterstützen, damit diese sich ihren eigenen Aufgaben voll widmen können.
Im Gegenzug helfen die Feuerwehren dem DRK oftmals bei ihren Einsätzen mit Unterstützung in den Bereichen Berge- / Rettungstechnik und Logistik.



12.02.2008 Einsatz für die Helfer vor Ort Kohlberg auf dem Jusi




Am Sonntag, den 10.02.2008 um 17:07Uhr wurden die Helfer vor Ort des Deutschen Roten Kreuzes zu einer gestürzten Person auf dem Berg Jusi in Kohlberg alarmiert. Nach kurzer Rücksprache mit der Rettungsleitstelle in Esslingen wurde schnell klar, dass sich die Patientin ziemlich weit oben auf dem Jusi befand und eine Anfahrt mit normalen PKW unmöglich war. So entschlossen sich die Einsatzkräfte aus Kohlberg vom Parkplatz Jusiweg in Kohlberg zu Fuß zur Patientin vorzudringen.Sie nahmen im Laufschritt den Wanderweg direkt bis zur Spitze des Jusi hoch. Parallel dazu fuhr ein Helfer vor Ort aus Neuffen mit dem Dienstfahrzeug der DRK Bereitschaft Neuffen, einem Geländewagen, zum Notfall an.

Dieser Helfer verständigte sich über Funk mit dem regulären Rettungsdienst aus Nürtingen, der ebenfalls auf Anfahrt war und traf sich mit diesem in Kappishäusern. So konnte der Helfer die Besatzung des Notarzteinsatzfahrzeuges aufnehmen und von Kappishäusern aus durch den Wald bis auf den Jusi hochfahren.

Währenddessen bekam der Notarzt bereits von den Helfern auf dem Jusi die Rückmeldung, dass die Patientin nicht lebensgefährlich verletzt wäre, aber eine vermutete Fraktur des Sprunggelenks einen Abstieg unmöglich machte. Nach kurzer Zeit traf der Geländewagen auf dem Jusi ein und konnte direkt bis neben die Patientin fahren. So wurde die Patientin vom Notarzt versorgt und anschließend mit dem Geländewagen durch den Wald wieder hinunter zum wartenden Rettungswagen gefahren, von wo aus die Patientin zur Versorgung ihrer Sprunggelenksfraktur ins Krankenhaus Nürtingen transportiert wurde.

Da dies nicht der erste Einsatz dieses Fahrzeuges in unwirtlichem Gelände war, zeigt wie wichtig ein geländefähiges Fahrzeug hier am Rande der Schwäbischen Alb für die DRK Bereitschaft Neuffen ist. Dank gilt allen Spendern, die damals die Beschaffung dieses Fahrzeuges ermöglichten, dem Helfer der Feuerwehr Kohlberg, der mit seinen guten Ortskenntnissen eine sichere Anfahrt erst möglich machte und allen Einsatzkräften.